Autogenes Training in Oberhausen

Ein bewährtes Verfahren zur Selbstentspannung — behutsam angeleitet in meiner Praxis in Sterkrade oder im Einzelsetting bei Ihnen zu Hause.

Was ist Autogenes Training?

Das Autogene Training wurde in den 1920er Jahren von J. H. Schultz entwickelt. Es gehört zu den anerkannten Entspannungsverfahren und wird von Krankenkassen häufig als Präventionsleistung erstattet.

Sie lernen, über sechs kurze Grundformeln — Schwere, Wärme, Atem, Herz, Sonnengeflecht, Kopf — Ihren Körper in einen tiefen Ruhezustand zu versetzen. Was zunächst wie eine kleine Konzentrationsübung wirkt, entfaltet mit ein paar Wochen regelmäßiger Praxis eine erstaunliche Wirkung.

Wirkung & Anlässe

Autogenes Training ist besonders hilfreich bei:

  • Innerer Unruhe, Anspannung und Stressbelastung
  • Ein- und Durchschlafproblemen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Kopfschmerzen mit Anspannungshintergrund
  • Prüfungs- und Bewerbungsangst
  • Als tägliche Selbstfürsorge und Burnout-Prävention

Es ist ein Verfahren ohne Nebenwirkungen, das Sie lebenslang mitnehmen — einmal gelernt, jederzeit anwendbar.

So läuft ein Kurs ab

Ein klassischer Kurs umfasst etwa acht Einheiten à 60 Minuten, in wöchentlichem Rhythmus. Jede Einheit hat einen kleinen theoretischen Teil, eine gemeinsame Übung unter Anleitung und den Austausch zu Ihren Erfahrungen in der Woche zuvor.

Gruppenkurs

Kleine Gruppen bis maximal sechs Teilnehmende. Der ruhige Kursraum in der Praxis in Oberhausen-Sterkrade, angeleitet in einem Tempo, das allen genug Zeit gibt. Termine nach Anmeldung.

Einzelanleitung

Für Menschen mit individuellem Zeitfenster oder Bedarf. Ein Einzelkurs umfasst in der Regel sechs bis acht Termine und ist besonders effektiv, weil das Tempo genau auf Sie zugeschnitten ist. Auch als Hausbesuch im Oberhausener Stadtgebiet möglich.

Für wen ist das geeignet?

Autogenes Training ist geeignet für alle Erwachsenen — Berufstätige im Stress, junge Menschen vor Prüfungen, Menschen in Umbruchphasen, Senior:innen, die einen ruhigeren Alltag suchen. Sie brauchen keinerlei Vorerfahrung und keine besondere körperliche Fitness.

Nicht geeignet ist Autogenes Training bei akuten psychotischen Zuständen oder schweren Depressionen — hier gehört die Behandlung in ärztliche oder psychotherapeutische Hand. Wir klären das kurz im Vorgespräch.

Häufig gestellte Fragen

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen anerkannte Präventionskurse. Da meine Kurse als Beratungsangebot laufen, ist eine direkte Erstattung nicht garantiert — bitte klären Sie Details vorab mit Ihrer Kasse.

Muss ich zwischen den Terminen üben?

Ja, kurz. Fünf bis zehn Minuten am Tag reichen, um die Formeln zu verankern. Das ist das eigentliche Geheimnis der Wirkung.

Wie unterscheidet sich AT von der Progressiven Muskelentspannung?

Beim PMR arbeiten Sie über den Muskel — bewusstes Anspannen und Loslassen. Beim Autogenen Training arbeiten Sie über die Vorstellung. Beides führt zu tiefer Entspannung; welches Verfahren besser passt, hängt vom Typ ab.

Person mit geschlossenen Augen in ruhiger Sitzhaltung — Zustand tiefer Selbstentspannung

In der Praxis

Ruhe, die man üben kann.

Autogenes Training beginnt mit einem einzigen Satz — „Ich bin ganz ruhig.“ Was zunächst wie eine bloße Behauptung klingt, wird mit ein paar Wochen Übung zu einem verlässlichen Ort, an den Sie zurückkehren können.

In meiner Praxis in Oberhausen-Sterkrade lernen Sie das Verfahren behutsam, in Ihrem Tempo, in einer Runde, die klein genug bleibt für individuelle Anleitung.

„Ich bin ganz ruhig.“
Die erste Grundformel des Autogenen Trainings